Boston Celtics-Forward Jayson Tatum (0) und Kristaps Porzingis (8) waren beim Heimsieg gegen die Washington Wizards überragend (Archivbild).
NBA heute

NBA heute: Sind die Boston Celtics mit ihrem Superteam unschlagbar?

Autor: Janis

Solltet ihr unsere täglichen NBA Predictions verfolgen, werdet ihr von uns bereits oft gehört haben, dass die Boston Celtics das beste Team der NBA heute sind und vor allem die Starting Five auf ganzer Linie überzeugt. Wir können uns nicht daran erinnern, dass es jemals eine von Stars gespickte Starting Five gegeben hat, wie die der Celtics. Die Frage, ob Boston in dieser Saison überhaupt schlagbar ist, oder sich den Titel problemlos sichern wird, ist da definitiv berechtigt. Genau auf diese wollen wir jett in diesem Artikel eingehen.

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Zunächst betrachten wir das Team der Celtics sowie die bisherigen Leistungen im Detail. Im Anschluss zeigen wir euch jene NBA Teams, von denen wir uns vorstellen können, dass sie die Celtics in einer Best of Seven Serie bezwingen können. Diese sind zwar an einer Hand abzuzählen, aber vorhanden. Wir können jedoch vorab sagen, dass wir mit unseren NBA Wetten ebenfalls auf die Boston Celtics setzen würden und wer unsere tagesaktuellen NBA Tipps verfolgt, der weiß, dass wir in der Regel nie gegen Boston setzen.

Die Regular Season in der Zusammenfassung – Mit Abstand der beste Record in der NBA

Nach beinahe drei Vierteln der Regular Season der NBA Saison 2023/24 stellen die Boston Celtics den mit Abstand besten Record der Liga und führen die Eastern Conference deutlich an. Man kann an dieser Stelle schon mit großer Sicherheit sagen, dass Boston die Eastern Conference gewinnen und sich somit den Nummer 1 Seed für die NBA Playoffs 2024 sichern wird. Wir fassen die Regular Season der Celtics noch einmal kurz für euch zusammen. Gleich zu Beginn überzeugte das Team aus Boston und fuhr sieben Siege in Serie ein. Darunter auch deutliche Blowout-Siege wie ein 155:104-Sieg über die Indiana Pacers.

Die erste Niederlage erfolgte in Overtime gegen die Minnesota Timberwolves, die in der Western Conference noch immer ganz oben mitspielen. Im heimischen TD Garden blieb Boston für unfassbare 20 Spiele unbezwungen, bis man denkbar knapp gegen die amtierenden NBA Champion aus Denver unterlag. Mittlerweile steht Boston bei einem Record von 46-12, während der Tabellenzweite des Ostens, Cleveland, bei einem Record von 38-20 steht. Im TD Garden stehen die Celtics bei 27-3 und stellen somit das beste Heimteam der Liga.

Eine Starting-Five ohne Makel – was macht die Mannschaft so stark?

Die Starting Five der Boston Celtics hat dermaßen viel Qualität, dass sie wirklich makellos ist. Mit Jayson Tatum steht einer der besten Power Forwards der Liga im Team der Celtics und an seiner Seite hat er mit Jaylen Brown einen der besten Small Forwards. Die Celtics sind auf der Position der Forwards ligaweit mit Abstand am besten besetzt. Durch den Trade für Jrue Holiday konnte man sich zudem einen sehr starken Point Guard ins Team holen, der neben seiner Spielübersicht vor allem auch mit defensiver Intensität überzeugen kann. Er gilt in der NBA heute als einer der besten Guard-Verteidiger der Liga. Mit Kristaps Porzingis ist man auch auf der Position des Centers überdurchschnittlich gut besetzt und Derrick White ist in unseren Augen ohnehin einer der Shooting Guards, die unter dem Radar laufen und von vielen Experten unterschätzt werden. Im Großen und Ganzen ist hier entscheidend, dass dieses Team sowohl in Breite als auch Spitze elitär besetzt ist und zudem nicht nur offensiv extrem gut ist, sondern auch defensiv ligaweit ganz oben mitspielen kann.

Die Neuzugänge Porzingis und Holiday als fehlendes Puzzlestück

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Mit Porzingis haben die Celtics endlich einen Center, der auf beiden Seiten des Balls seinen Einfluss hat. Robert Williams und Al Horford haben ihre Sache letzte Saison ordentlich gemacht, Porzingis bringt aber ganz neue Elemente in das Spiel. Durch seinen guten Wurf macht er das Spiel breit und davon profitieren alle vier anderen Akteure auf dem Parkett. Holiday hat mit den Bucks bereits einen Titel gewonnen und er bringt neben einer elitären Defensive auch ein rundum solides Offensivpaket. Marcus Smart war hin und wieder doch sehr wild unterwegs und kein richtiger Spielmacher – im Gegensatz zu Holiday. Dank Holiday kann sich vor allem Jayson Tatum mehr auf seine Stärken besinnen.

Jayson Tatum und Jaylen Brown – das beste junge Duo in der Liga?

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Es gibt Stimmen, die Jayson Tatum als MVP sehen und schließlich lässt sich das Argument bringen, dass er der beste Spieler beim besten Team ist. Er liefert seit Jahren konstant ab und arbeitet unermüdlich an seinem Spiel. Dabei ist er ein herausragender Scorer, der für sich selber kreieren kann oder auch einfach als Spot Up Shooter agiert. Jaylen Brown ist der Co-geniale Partner an seiner Seite und auch wenn Brown immer wieder seine Höhen und Tiefen hat, ist er ein Spieler, der konstant für Produktion sorgt. Beide Spieler wurden von den Boston Celtics gedrafted und in den vergangenen Jahren hat sich dieses Duo zur absoluten Spitze

Ein Blick auf die Konkurrenz – nur die Bucks mit Chancen?

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Die Konkurrenz im Osten ist ehrlich gesagt eher mager und wir sehen hier eigentlich nur ein, maximal zwei Teams mit Chancen in einer Best of Seven Serie gegen die Boston Celtics. Die größten Chancen würden wir an dieser Stelle den Milwaukee Bucks einrechnen, die mit Giannis Antetokounmpo nicht nur einen ehemaligen NBA MVP und NBA Champion im Team haben, sondern auch einen aktuellen Top 3 Spieler der NBA. Zudem wurde in der Offseason für Damian Lillard getradet, womit Giannis ein weiterer großer Star an die Seite gestellt wurde. Mit Khris Middleton und Malik Beasley ist man zudem auch auf den Positionen der Rollenspieler gut besetzt, in der Breite jedoch deutlich schwächer einzustufen als die Celtics. In der Regular Season konnte man den Celtics jedoch bereits eine Blowout-Niederlage im Heimspiel in Milwaukee einschenken und wenn es hier jemand schaffen kann, die Celtics zu bezwingen, dann sind das für uns die Bucks.

Sorgen in Philadelphia: Ohne Embiid keine Chance?

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Die Philadelphia 76ers werden als drittbestes Team des Ostens gehandelt. Aufgrunddessen, dass hier Embiid seit vielen Wochen mit einer Knieverletzung ausfällt, stehen diese in der Tabelle aktuell jedoch nicht mehr so gut dar, da man den Großteil der Spiele in Abwesenheit von Embiid verliert. Der amtierende NBA MVP wird zwar bis zu den Playoffs wieder fit sein, in was für einer Verfassung er sich dann befinden, ist jedoch schwer abzuwägen. Und wer sich an die letzte Saison erinnert, in der Embiid nach der Regular Season zum MVP gewählt wurde, weiß, dass Embiid in den Playoffs deutlich schwächere Leistungen gezeigt hat als während der gesamten regulären Saison. Wir legen uns fest: Philadelphia kann ein bis zwei Spiele gegen Boston gewinnen, aber vier aus sieben? Unsere klare Antwort lautet hier „Nein“.

Werden die Miami Heat wieder zum Spielverderber?

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Wenn man Fans in der NBA fragt, wer zum Titelanwärter im Osten zählt, fällt dort nur ganz selten der Name der Miami Heat. Dabei dürfen wir nicht vergessen, dass sie sowohl in der Bubble in den NBA Finals standen, als auch im letzten Jahr, als man die Bucks und Celtics geschlagen hat. Auf dem Papier hat man nicht die besten Spieler, das Coaching und das Teamgefüge sind aber einfach überragend. Die Franchise schafft es immer wieder Spieler empor zu bringen, die bei den Heat dann eine enorme Leistungssteigerung erleben, Caleb Martin war letztes Jahr das beste Beispiel. Das gilt übrigens auch für Rookies. Jaime Jaquez Jr. wurde erst an 18ter Stelle im NBA Draft gezogen und nach Wembanyama und Holmgren ist er wahrscheinlich der beste Rookie im Jahr. Schaut euch einfach das Spiel gegen die Kings an, wo er das Spiel im Clutch übernommen und geregelt hat. Diese Mannschaft ist eklig zu bespielen und die Rolle als Spielverderber ist auch dieses Jahr sehr möglich.

Die NBA Finals als großes Ziel: Welche Teams setzen sich im Westen durch?

Im Gegensatz zum Osten, wo das Favoritenbild sehr klar ist und bereits vor Beginn der Saison eigentlich nur zwei Teams zum Sieg der Conference infrage kamen, ist der Westen deutlich breiter besetzt. Hier gab es bereits vor der Saison mindestens sechs Teams, die man ganz oben hätte sehen können und auch jetzt, nach drei Vierteln der Regular Season, gibt es immer noch mindestens acht Teams, die diesen gewinnen können. Unsere größten Favoriten sind hier die Los Angeles Clippers und die Denver Nuggets. Aber auch Teams wie den Phoenix Suns, den Los Angeles Lakers oder den Golden State Warriors wäre es zuzutrauen. Zudem spielen auch die Minnesota Timberwolves und die Oklahoma City Thunder eine extrem gute Regular Season und stehen aktuell auf Platz 1 und 2 der Conference. Beiden trauen wir jedoch nicht so richtig zu, in den Playoffs konstante Leistungen aufs Parkett zu bringen – bei der Annahme mögen wir uns aber eventuell irren.

Die Los Angeles Clippers im All-In Modus

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Die Los Angeles Clippers sind für diese Saison All-In gegangen und konnten sich durch Trades deutlich verstärken. Im Tausch für James Harden gingen unter anderem einige Draft Picks der Clippers nach Philadelphia und auch mit Russell Westbrook konnte man die Bank deutlich stärken. Die beiden großen Stars, Kawhi Leonard und Paul George konnte man ebenfalls halten und befindet sich somit tief im Titelfenster. Erstgenannter konnte übrigens bereits eine Championship gewinnen. Jedoch nicht mit den Clippers, sondern mit den Toronto Raptors, als diese die Golden State Warriors in den NBA Finals 2019 bezwingen konnten.

Aber zurück zum Thema. Nachdem man sich zu Saisonbeginn einige unnötigen Niederlagen eingefangen hatten, machte Head Coach Tyronn Lue einige Anpassungen und stellte unter anderem James Harden in die Starting Five. Seitdem läuft es deutlich runder und für uns sind die Clippers gemeinsam mit den Nuggets das beste Team im Westen. Hier spielt natürlich auch der Punkt Erfahrung eine Rolle, mit Harden, Westbrook, Leonard und George hat man einige NBA Veteranen in den eigenen Reihen.

Denver Nuggets mit Back2Back Titeln?

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Die Denver Nuggets sind natürlich, wie bereits angemerkt, ebenfalls ein Team, mit dem gerechnet werden muss. Der amtierende NBA Champion stellt eins zu eins dieselbe Starting Five wie im letzten Jahr und hier war man ja bekanntlich DAS dominante Team der NBA und konnte sich den Titel beinahe im Spaziergang nach Denver holen. Der zweimalige NBA MVP, Nikola Jokić, spielt erneut eine MVP-Saison und legt ein Triple-Double nach dem anderen auf. Wie auch in den letzten Jahren ist Denver vor allem in der heimischen Ball Arena sehr dominant und in möglichen NBA Finals zwischen den Nuggets und den Celtics, könnte unserer Meinung nach der Heimvorteil der ausschlaggebende Punkt sein.

LeBrons letzter Versuch auf einen Titel mit den Lakers?

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LeBron James ist mittlerweile 39 Jahre alt und es ist nicht von der Hand zu weisen, dass es gut möglich ist, dass er seine legendäre NBA Karriere nach den diesjährigen Playoffs an den Nagel hängen könnte. Er hat in seiner Karriere alles erreicht, was es zu erreichen gibt, wozu unter anderem mehrere MVP-Titel, Championships oder der Punkterekord zählen. Es gibt keinen Spieler, der so viele Rekorde hält wie LeBron James und er wird daher von vielen auch als der GOAT angesehen. Es könnte demnach seine letzte Saison sein und mit Anthony Davis hat er bei den Lakers einen zweiten großen Star an seiner Seite. In der NBA Bubble konnten diese beiden bereits eine Championship nach Los Angeles holen und mit LeBron James ist in den Playoffs einfach immer zu rechnen.

Phoenix, Oklahoma City, Golden State und Minnesota mit Außenseiterchancen

Kurz möchten wir auch noch auf die Teams eingehen, denen wir zumindest Außenseiterchancen in möglichen NBA Finals gegen die Boston Celtics einrechnen würden. An dieser Stelle würden wir folgende Teams listen:

  • Oklahoma City Thunder
  • Phoenix Suns
  • Golden State Warriors
  • Minnesota Timberwolves

Bei den Timberwolves und den Thunder hängt dies vor allem mit den sehr guten Leistungen während der Regular Season zusammen, zudem konnte Oklahoma bereits während der Regular Season gegen Boston gewinnen. Die Suns und die Warriors stellen hingegen jeweils gute Teams und vor allem die Suns stellen mit Durant, Booker und Beal ein gefährliches Offensiv-Trio.

Aktuelle NBA Tipps zur kommenden Nacht

Match/Date Wett Tipp Tipico Quoten

Celtics - Heat

25.04.2024, 01:00 Uhr - TD Garden
Tipp 1 (HC 0:14,5) 1,93

Thunder - Pelicans

25.04.2024, 03:30 Uhr - Paycom Center
J. Williams 19,5+ 1,90