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Fussball heute

Fussball heute: Gibt es bald einheitliche Transgender-Regeln?

Autor: Felix

Zuletzt aktualisiert am

Die Geschlechter waren im Fussball bis heute ganz klar getrennt. Als Männer geborene Spieler laufen für die Männermannschaften auf und als Frauen geborene Spielerinnen gehen für Frauenmannschaften auf den Platz.
Dies könnte sich laut FIFA bald ändern. Nachdem der Weltschwimmverband FINA es vorgemacht hat, wird auch bei der FIFA darüber diskutiert, ob es eine Änderungen im Umgang mit transsexuellen Fussballern geben solle.

Eine mögliche Änderung würde aber sowohl bei der Frauen EM 2022 als auch bei der WM 2022 noch keine Rolle spielen. Allerdings stehen konkrete Ideen schon im Raum. Es wird darüber diskutiert, ob Personen, die vor dem 12. Lebensjahr eine Geschlechteränderung vollzogen haben, in Mannschaften des dann zutreffenden Geschlechts auflaufen dürfen.
Befürworter einer solchen Regeländerung argumentieren, dass es eine Notwendigkeit zur Fairness des Wettbewerbs und Sports im Allgemeinen sei. Es gibt aber auch mächtig Gegenwind.

Die Vorgabe der FINA ist ein Versuch, den sportlichen Wettkampf in den jeweiligen Sportarten den individuellen Bedürfnissen der Sportler anzupassen. Dieser Ansatz wurde auch von der International Rugby League übernommen. Neben der FIFA diskutiert momentan auch der Leichtathletik-Weltverband darüber, die Regeln der FINA zu übernehmen. Die FIFA möchte sich noch nicht öffentlich dazu äußern, wie die konkreten Pläne aussehen, da der Verband noch zu keinem endgültigen Entschluss gekommen ist.

Gibt es bald trans Sportler im Weltfussball?

Unter der Schirmherrschaft der FIFA gab es bisher noch keine Mannschaft, die ein Transgender in ihren Spielerreihen auflaufen ließ. Vielleicht werden wir bei der WM 2026 die ersten Transgender im WM Team Deutschland auflaufen sehen. Es bleibt abzuwarten, in welche Richtung sich die Transgender-Debatte im Fussball entwickelt. In anderen Sportarten wird bereits heftig diskutiert. Die US-Schwimmerin Lia Thomas sorgte erst neulich als trans Athletin für eine heftige Debatte. Mittlerweile hat die FINA auf die Kritik reagiert.

Was auch immer die FIFA entscheiden wird, bei Fussball heute kannst du es erfahren.