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Fussball heute

Die einzigartigsten Stadien der Welt das Estádio Municipal de Braga

Autor: Maurice

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Das Estádio Municipal de Braga begeistert durch seine reizvolle Lage wie durch sein charmantes Umfeld. Es fügt sich harmonisch in die natürlichen Gegebenheiten ein und bietet allen Besucher:innen ein einmaliges Stadionerlebnis. Das unvergleichliche Ambiente der traumhaften Sportstätte ist ideal, um Fussball heute hautnah zu verfolgen.

Eine beispiellose Arena, die den Fußball in Szene setzt

Beim bemerkenswerten Estádio Municipal de Braga handelt es sich um ein reines Fußball- und Sitzplatzstadion ohne Tribünen hinter den Toren. Das innovative Bauwerk im Felsmassiv, das wie ein zeitgemäßes Amphitheater wirkt, ist in einen Berg hineingebaut. Es befindet sich am geografisch höchsten Punkt der Stadt Braga im Norden von Portugal. Die Sportstätte bietet Platz für 30.286 Zuschauer; dazu kommen 1.013 VIP-Plätze. Den Anhänger:innen stehen 5.000 Parkplätze zur Verfügung. Das Stadion verfügt über zwei Tribünen, die das Spielfeld an den Seitenlinien umrahmen. Ihre Dächer sind durch 80 Stahlseile, die über den gesamten Platz gespannt sind, miteinander verbunden. Das Besondere an dem Estádio Municipal de Braga: Hinter einem der beiden Tore öffnet es sich zur Natur hin und ermöglicht freie Sicht. Auf der entgegengesetzten Seite schließt eine gewaltige Felswand – über die eine digitale Anzeigetafel thront – die Sehenswürdigkeit optisch ab.

Eine passende Kulisse für spannende Sport- und Kulturerlebnisse

Im Zuge der Fußball-EM in Portugal entstand das Estádio Municipal de Braga – in den Jahren 2002 und 2003 – als kompletter Neubau. Der offizielle Eröffnungstermin des Fußball-Tempels war der 30. Dezember 2003. Die siebtgrößte Sportarena Portugals liegt am Stadtrand von Braga, unmittelbar am Hang des Monte Castro. Sie hält eine atemberaubende, fantastische Aussicht bereit. Gleichzeitig stellt sie eine beeindruckende Verbindung aus Baukunst und Landschaft dar. Für die mit dem Pritzker-Preis ausgezeichnete Sportstätte zeichnet sich der portugiesische Architekt Eduardo Souto de Moura verantwortlich. Bei der Europameisterschaft 2004 war das Steinbruch-Stadion Schauplatz von zwei Vorrundenspielen (Bulgarien gegen Dänemark; Niederlande gegen Lettland). Sporting Braga, der ortsansässige Erstligist, bestreitet dort seine Heimspiele. Daneben nutzt es die portugiesische Nationalmannschaft für ihre Länderspiele. Ferner gehen im städtischen Stadion von Braga nicht nur Fußballspiele, sondern auch Konzerte über die Bühne. Unabhängig davon finden in den Räumen der Sportanlage Besprechungen, Feste und Veranstaltungen statt.