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2. Bundesliga heute

Fussball heute: 2. Bundesliga 2022/23 – Was kostet eine Dauerkarte?

Autor: Johann

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Mit Traditionsvereinen wie Fortuna Düsseldorf, dem Hamburger SV und dem 1. FC Nürnberg verspricht die Zweitligasaison 2022/2023 eine Menge Spannung. Wer sich Fußball heute nicht nur im Fernsehen anschauen möchte, für den ist sicherlich folgender Vergleich der Dauerkartenpreise der 2. Bundesliga interessant.

Wo sind die Stehplätze bzw. Sitzplätze am teuersten?

Die teuerste Dauerkarte für einen Stehplatz bietet mit 229 Euro der FC Hansa Rostock. Knapp dahinter befinden sich der Aufsteiger Magdeburg (228 Euro) sowie Holstein Kiel (224 Euro). Da bieten selbst einige Erstligavereine billigere Tickets an. Auch der FC Bayern München lasst sich eine Dauerkarte für einen Stehplatz nur 160 Euro kosten. Die günstigsten Stehplätze gibt es mit 135 Euro beim 1. FC Heidenheim. Es folgen Greuther Fürth (150 Euro) sowie der SV Sandhausen und der FC St. Pauli (jeweils 165 Euro). Bei den Sitzplätzen muss unterschieden werden, wo dieser im Stadion liegt. Bei dem günstigsten Sitzplatz mit der wohl schlechtesten Sicht hat der SV Sandhausen mit 220 Euro den billigsten Preis und der Karlsruher SC mit 479 Euro den teuersten. Wenn hingegen der teuerste Sitzplatz ausgenommen VIP- und Komfort-Plätze betrachtet wird, dann liegt Fortuna Düsseldorf mit 699 Euro vorn. Das billigste Angebot macht auch hier mit 370 Euro der SV Sandhausen.


Wo ist die Dauerkarte am Durchschnitt am teuersten?

Beim Durchschnittspreis zwischen teuerstem und billigstem Sitzplatz und dem Stehplatz befindet sich der Hamburger SV mit 408 Euro auf Platz eins. Am billigsten ist es auch hier wieder mit 252 Euro beim SV Sandhausen. Dies macht die Tatsache umso interessanter, dass mit David Kinsombi einer der bekanntesten 2. Bundesliga Transfers in der Sommerpause vom HSV nach Sandhausen wechselte und somit für
deutlich weniger Geld bei Heimspielen zu sehen sein wird. Insgesamt macht sich die Inflation auch bei den Dauerkarten bemerkbar und die
Preise sind bei vielen Vereinen gestiegen. Es wird deshalb spannend zu sehen sein, ob die Zuschauer trotzdem weiter ins Stadion kommen oder auf andere Angebote wie Sky Sports und DAZN zurückgreifen und die zweite Liga lieber entspannt vor dem Fernseher genießen wollen.