Die Hamburg Open und die Gonet Geneva Open erreichen am heutigen Samstag (23.05.2026) ihren Höhepunkt – die Finals stehen an, und beide Endspiele versprechen packende Duelle. In Hamburg hat sich der US-Amerikaner Tommy Paul durch ein sensationelles Comeback gegen Alex de Minaur ins Finale gekämpft, wo Qualifier Ignacio Buse aus Peru wartet. In Genf treffen zwei Aufsteiger aufeinander, nachdem Mariano Navone den dreifachen Turniersieger Casper Ruud aus dem Turnier warf. Wir werfen beim Tennis heute einen Blick auf die beiden Endspiele auf der Asche.
Tennis heute in Hamburg: Tommy Paul vs. Ignacio Buse – Routinier gegen Cinderella
Das Finale am Rothenbaum ist das Aufeinandertreffen zweier völlig unterschiedlicher Geschichten. Tommy Paul (ATP-Nr. 6, Setzposition 6) hat sich durch ein Turnier voller Nervenstärke ins Endspiel gekämpft: Erst wehrte er im Achtelfinale sieben Matchbälle gegen Tomas Martin Etcheverry ab, dann drehte er im Halbfinale ein scheinbar verlorenes Match gegen den an Nummer 3 gesetzten Alex de Minaur. Beim Stand von 2:6 und 0:3 schien das Aus besiegelt – doch Paul gewann anschließend neun Spiele in Folge und siegte mit 2:6, 6:3, 6:3. „I was in panic mode, down a set and 3-0″, gab der Amerikaner zu. Es ist sein zehntes Tour-Finale und sein zweites auf Sand – im April holte er bereits den Titel in Houston.
Sein Gegner Ignacio Buse ist die Cinderella-Story des Turniers. Der 22-jährige Qualifier aus Peru schaltete auf seinem Weg ins Finale nacheinander Titelverteidiger Flavio Cobolli, Jakub Menšík, Ugo Humbert und im Halbfinale Lucky Loser Aleksandar Kovacevic (6:1, 6:4) aus. Es ist sein erstes Tour-Finale überhaupt – und er ist erst der vierte Peruaner in der Open Era, der ein ATP-Endspiel erreicht. In der Live-Weltrangliste ist er bereits auf Platz 36 geklettert. „I am so happy today. This feeling is amazing“, sagte Buse nach dem Halbfinalsieg.
Gonet Geneva Open: Navone vs. Tien – Ruud-Bezwinger gegen Bublik-Besieger
Auch in Genf sorgt das Finale für Aufsehen. Mariano Navone (ATP-Nr. 42) setzte im Halbfinale ein dickes Ausrufezeichen und besiegte den dreifachen Turniersieger Casper Ruud mit 7:5, 6:2. Der Argentinier, der im April in Bukarest seinen ersten ATP-Titel feierte, war über die gesamte Partie aggressiv, schlug 27 Winner und machte den Sieg mit einem herrlichen Rückhand-Longline-Winner perfekt. Für Ruud, der in Genf 2021, 2022 und 2024 triumphiert hatte, kam das Aus überraschend früh.
Sein Finalgegner Learner Tien (ATP-Nr. 20, Setzposition 4) bezwang den an Nummer 2 gesetzten Alexander Bublik in einem dramatischen Dreisätzer mit 6:1, 4:6, 7:6(5). Der 20-jährige Linkshänder, der unter der Leitung von Coach Michael Chang auf Sand immer besser wird, steht in seinem dritten Tour-Finale und seinem ersten auf Sand. Im vergangenen Herbst gewann er in Metz und triumphierte bei den NextGen ATP Finals. Finale in Genf ab 15:00 Uhr.
Tennis heute live: Wer zeigt die Finals aus Hamburg und Genf im TV & Stream?
Du hast auch am Finaltag gleich mehrere Möglichkeiten, das Tennis live zu sehen. Die Hamburg Open überträgt im Free-TV DF1 live vom Center Court – Wolfgang Nadvornik kommentiert gemeinsam mit Co-Kommentator Christopher Kas.
Wer lieber auf Pay-TV setzt, findet die Matches aus Hamburg und Genf bei Sky Sport Tennis – sowohl im TV als auch via Stream über die Sky-Go-App sowie den Streamingdienst WOW. International überträgt TennisTV alle Partien beider ATP-Events im Livestream.
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