Die French Open 2026 setzen einen neuen finanziellen Maßstab. Insgesamt schüttet das Turnier in Roland Garros rund 61,7 Millionen Euro an Preisgeldern aus – mehr als jemals zuvor bei den Pariser Sandplatz-Meisterschaften. Im Vergleich zum Vorjahr wurde die Gesamtsumme erneut angehoben. Wie sich das Preisgeld über die einzelnen Runden verteilt und was die Steigerung für die Spielerinnen und Spieler konkret bedeutet.
Prämien bei den French Open: Die Preisgeldverteilung im Detail
Wer bei den French Open 2026 den Einzeltitel holt – ob bei den Damen oder den Herren -, erhält 2,8 Millionen Euro. Die unterlegenen Finalisten nehmen jeweils 1,4 Millionen Euro mit, also exakt die Hälfte der Siegprämie. Ab dem Halbfinale wird die finanzielle Belohnung bereits außerordentlich attraktiv: 750.000 Euro gibt es für das Erreichen der Vorschlussrunde, 470.000 Euro für das Viertelfinale.
Doch auch Spielerinnen und Spieler, die früh ausscheiden, gehen keineswegs leer aus. Für das Achtelfinale werden 285.000 Euro gezahlt, die dritte Runde bringt 168.000 Euro, die zweite Runde 130.000. Selbst wer bereits in der ersten Hauptfeldrunde scheitert, erhält 87.000 Euro – eine Summe, die für viele Profis außerhalb der Top 50 einen beträchtlichen Anteil ihres Jahreseinkommens darstellen kann.
Preisgeld – French Open Tennis: Gleiche Bezahlung und wachsende Gesamtsummen
Wie bei allen Grand-Slam-Turnieren gilt auch bei den French Open das Prinzip des Equal Pay: Spielerinnen und Spieler erhalten in jeder Runde identische Prämien. Was heute als selbstverständlich wahrgenommen wird, war lange umstritten. Roland Garros führte die gleichmäßige Preisgeldverteilung zwischen Damen und Herren im Jahr 2006 ein – als erstes Grand-Slam-Turnier auf europäischem Boden.
Die kontinuierliche Steigerung der Gesamtsumme spiegelt die wachsende wirtschaftliche Bedeutung des Tennissports wider. Milliardendeals für Übertragungsrechte, globale Sponsorenverträge und steigende Ticketeinnahmen ermöglichen es den Turnierveranstaltern, die Preisgelder von Jahr zu Jahr anzuheben. Für die Spielerinnen und Spieler bedeutet das: Eine starke Sandplatzsaison mit einem tiefen Lauf in Paris kann ein ganzes Finanzjahr prägen.
Was die Preisgelder für die Tennis-Profis bedeuten
Die Preisgeldstruktur der French Open 2026 verdeutlicht einen Trend, der im professionellen Tennis zunehmend an Bedeutung gewinnt: Auch die hinteren Runden werden finanziell immer attraktiver. Wer es durch die Qualifikation ins Hauptfeld schafft und dort eine einzige Runde übersteht, hat bereits sechsstellig verdient. Diese Entwicklung kommt vor allem Spielerinnen und Spielern zugute, die außerhalb der großen Rampenlicht-Positionen rangieren und deren Karrieren maßgeblich von den Einnahmen bei Grand-Slam-Turnieren abhängen.
Für die Topstars an der Spitze des Feldes geht es freilich um mehr als Preisgeld: Ein French-Open-Titel bringt Ranking-Punkte, Sponsorenverträge und sportliche Unsterblichkeit auf dem legendären Pariser Sand. Dass die finanzielle Belohnung dabei höher ausfällt als je zuvor, ist für sie das Sahnehäubchen – für den Rest des Feldes kann es existenziell sein. Zwei Wochen in Roland Garros, 61,7 Millionen Euro im Topf: Die French Open 2026 unterstreichen einmal mehr ihren Status als eines der bedeutendsten Sportereignisse des Jahres.
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